Sprachreisen in England

Wo kann man eine Sprache besser erlernen oder seine bereits vorhandenen Sprachkenntnisse besser verfeinern als in dem Land, in dem diese Sprache tagtäglich gesprochen wird. Nun ist die unbestrittene Weltsprache Nummer eins die englische Sprache, sodass für Europäer ein Sprachaufenthalt in England naheliegend und praktisch ist.

Auswahl der Sprachreise

Demzufolge gibt es auch entsprechend viele Anbieter von Sprachreisen in England. Bei Recherchen Im Internet hat man geradezu den Eindruck, dass in England ein ganzer Wirtschaftszweig vom Lerneifer der Kontinentaleuropäer, ihr mehr oder weniger gutes Schulenglisch aufzubessern, lebt. In Deutschland existieren nach Angaben des Fachverbandes Deutscher Sprachreise-Veranstalter etwa 150 Anbieter von Sprachreisen und etwa 160.000 Sprachreisende pro Jahr mit einem Erwachsenenanteil von 70 Prozent. Der Anteil der Reisen nach England und Großbritannien liegt bei über 50 Prozent. Bei der Auswahl der Sprachreise nach England stellt sich vor allem die Frage, wie lange soll die Reise dauern und wie intensiv soll die Sprache in der Sprachschule täglich trainiert werden. Außerdem muss man sich entscheiden, ob eine Unterkunft in einer heimischen Familie, in einem lokalen Bed and Breakfast oder vielleicht doch lieber in einem klassischen Hotel bevorzugt wird. Eine recht lockere Verbindung aus Schule am Vormittag und einem Rahmenprogramm am Nachmittag ist für viele die bessere Kombination als Durchpauken von früh bis spät. Andererseits bevorzugt vielleicht der zeitlich knapp bemessene erwachsene Sprachenschüler den eher kompakten ganztägigen Lehrplan. Gut für den Lernfortschritt ist in jedem Fall die Unterkunft mit engem Familienanschluss. Englisch von morgens bis abends sprechen zu müssen, garantiert die besten und schnellsten Lernerfolge. Außerdem erfährt man noch eine ganze Menge über Land und Leute, über die englische Tea Time und den berühmten Small Talk. Vor der Auswahl der Unterkunft in einer Familie ist es aber wichtig darauf zu achten, dass die zuvor beschriebenen Vorteile sich dann auch wirklich ergeben. Denn die Gastgeberfamilie muss natürlich auch bereit sein, sich den Sprachgästen zu öffnen, und nicht nur für das Bett und die Verpflegung sorgen.

Je früher desto nachhaltiger der Lernerfolg

Schüler sind immer häufiger schon in der Schulzeit auf Spracheisen unterwegs. Volle Lehrpläne und verkürzte Schulzeiten in Deutschland schaffen für viele die Notwendigkeit, die unterrichtsfreie Zeit zum Beispiel für das private Sprachenstudium zu nutzen. Und das ist auch verständlich, denn sind die Lücken im schulischen Englischunterricht zu groß, beginnt der Teufelskreis von Demotivation und schlechten Noten. Dann können ein paar Tage oder Wochen in der Wiege der englischen Sprache wahre Wunder bewirken. Für Schüler bieten unter anderem auch einigen Stiftungen und Spezialanbieter besondere Schülersprachreisen an. Sie sind meistens sehr gut auf die Belange der überwiegend minderjährigen Kundschaft ausgerichtet. Oft ist diese Sprachreise für die Schüler auch gleichzeitig die erste größere Reise ohne die eigenen Eltern. Daher sollten Eltern ganz besonders darauf achten, wie die Sprachreise nach England organisiert ist. Folgende Fragen sind in diesem Zusammenhang wichtig: Wie packt man am besten das Gepäck, damit bei Verlust von Gepäckstücken keine zu große Katastrophe ausbricht? Welche Dokumente müssen gerade bei Minderjährigen bei der Einreise im Vereinigten Königreich vorgelegt werden? Wer nimmt die Schüler am englischen Ankunftsort in Empfang? Gibt es eine Notfalltelefonnummer? Wie wird der Transport zwischen Unterkunft und Sprachschule organisiert? Und, wie verläuft die Rückreise? Auch sollte es bei einer Schülersprachreise immer einen eindeutigen Ansprechpartner für alle Fälle vor Ort geben. Bei aller Sorge wird dann doch sicher alles gut verlaufen und die gute Vorbereitung sich auszahlen. In den allermeisten Fällen kommen Schüler aber auch Erwachsene mit einem Wissens- und Motivationsschub von der Sprachreise aus England zurück. Die Hemmungen sich auf Englisch zu äußern sind gefallen. Die alltägliche Kommunikation wurde gelernt, und hat sich gleich auch in der Praxis bewährt.